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Blutendes Zahnfleisch und Mundgeruch sind oft
die ersten Anzeichen einer Zahnfleischentzündung. Schreitet die
Entzündung fort, kann es zur Schädigung und Auflösung des
Zahnhalteapparates führen (Parodontitis). Parodontitis, oft fälschlich
auch als Parodontose bezeichnet, ist eine meist chronische, schmerzlos
verlaufende, bakterielle Infektion des Zahnhalteapparats. Wenn eine
Parodontitis nicht behandelt wird, drohen Zähne vorzeitig auszufallen.
Zudem weisen aktuelle wissenschaftliche Studien auf die Vielzahl
möglicher Zusammenhänge zwischen Parodontitis und Erkrankungen
verschiedener Organe des Körpers, wie Herz, Niere oder Gelenke hin.
Mögliche Folgen sind Krankheiten wie Rheumatismus oder Herzkrankheiten. Rauchen
als Risikofaktor! Starke Raucher, 10 oder mehr Zigaretten am Tag, haben
ein markant höheres Risiko an Parodontitis zu erkranken als
Nichtraucher. Zudem schreitet die Krankheit beim Raucher häufig
schneller voran und der Behandlungserfolg ist schlechter. Bestehen bei Ihnen Anzeichen einer Parodontitis?
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